Video vom Verbandstag 2013 in Alsfeld
HR4-Sendung zum Verbandstag in Alsfeld
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Freisprechung in Melsungen
Zum 5. Mal veranstalteten die Zimmerer-Innungen, Kassel, Werra-Meißner und Schwalm-Eder eine gemeinsame Gesellenfreisprechungsfeier. In der Stadthalle in Melsungen erhielten 17 junge Zimmerer aus Nordhessen ihren Gesellenbrief überreicht. Unter ihnen auch zwei Zimmerergesellinnen. Als Gastredner würdigte Landrat Frank-Martin Neupärtl die Ausbildung im Zimmerer-Handwerk und zeichnete die drei Prüfungsbesten aus.
Im Namen der drei nordhessischen Zimmerer-Innungen gratulierte Klaus Kühlborn, Obermeister der Zimmerer-Innung Schwalm-Eder, den jungen Gesellinnen und Gesellen zu ihrer Leistung. In seiner Begrüßung sprach er von einem tollen persönlichen Erfolg, der mehrere Väter habe. Neben der eigenen guten Leistung sei der Ausbildungsbetrieb, die Berufsschule und oft auch das Elternhaus fördernd zur Seite gestanden. Kühlborn forderte die Junggesellen auf, weiter zu lernen und sich den neuen Herausforderungen zu stellen. „Lernen ist wie schwimmen gegen den Strom, wer aufhört der treibt zurück“, rief er den neuen Gesellen zu und appellierte an deren Eigeninitiative. Die Innungen und Kreishandwerkerschaften stehen mit Rat und Tat zur Seite und beraten kostenfrei über die Weiterbildungsmöglichkeiten im Zimmerer-Handwerk. Als Festredner würdigte der Landrat des Schwalm-Eder-Kreises, Frank-Martin Neupärtl, die Ausbildungsleistung der Betriebe und der Prüflinge. Die regionale Politik habe ein Interesse an Vielfalt, Flexibilität und handwerklichem Können. Das Zimmerer-Handwerk sei ein gutes Beispiel wie diese Eigenschaften erfolgreich miteinander in Einklang gebracht werden können. Besonders in der Fachwerkregion Nordhessen stehe das Zimmerer-Handwerk hoch im Kurs. Für Auftraggeber bei Neubauten und der Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden sei das Zimmerer-Handwerk ein verlässlicher Partner, der Beschäftigung und Ausbildung vor Ort ermöglicht. Neupärtl hob die gute Zusammenarbeit zwischen Kommunen und dem örtlichen Handwerk hervor. Mit Blick auf die Sanierung der nordhessischen Altstadtkerne sei diese Zusammenarbeit auch kulturfördernd. Karl-Heinz Gräser, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Schwalm-Eder lobte die Zimmerergesellinnen und Zimmerergesellen für ihre Zielstrebigkeit und ihr Durchhaltevermögen. Beides seien auch Tugenden die die VR-Bank Schwalm-Eder und VR-Bank Werra-Meißner auszeichnen. Daneben seien fachliches Können, Verlässlichkeit und faire Partnerschaft ebenfalls Ziele der Betriebe und Mitarbeiter im Handwerk, die auch die VR-Banken teilen. Als Partner des Zimmerer-Handwerks unterstützen die Genossenschaftsbanken seit vielen Jahren die Zimmererbetriebe in der Region.
Die Besten
Die besten Gesellenprüfungen legten Johannes Thomas aus Orferode, Till Arend aus Altenstädt und Kerstin Korn aus Göttingen ab. Alle drei hatten bei den Prüfungen sehr gute Leistungen gezeigt und wurden besonders belobigt. Sie erhielten ein Präsent von Landrat Neupärtl und den Obermeistern der drei Innungen überreicht. Besonders erfreulich sei, dass mit Kerstin Korn eine Zimmerin einen der vordersten Plätze belegt hat, sagte Kühlborn. Hier werde eindrucksvoll widerlegt, dass der Beruf des Zimmerers nur für Männer geeignet sei. Neben Kerstin Korn legte auch Melanie Full ihre Gesellenprüfung erfolgreich ab.
Freisprechung in Eichenzell
Bei der gemeinsamen Freisprechungsfeier der drei Handwerksinnungen Bau, Dachdecker und Zimmerer haben insgesamt 45 Nachwuchshandwerker ihren Gesellenbrief erhalten.
In der Kulturscheune in Eichenzell gratulierten die Innungsobermeister Andreas Gehring, Jürgen Bug und Volker Baumgarten den Prüflingen und sprachen auch Glückwünsche an die Eltern und die Ausbildungsbetriebe aus. Traditionell habe Ausbildung in den Bau- und Ausbauberufen einen hohen Stellenwert. Die Betriebe in der Region seien hervorragend am Markt präsent
Damit dies so bleibe, sei Nachwuchsgewinnung unerlässlich. Die Bauberufe besäßen beste Zukunftsaussichten .
Die Qualität der Ausbildung unterstrich auch Peter Jennemann in seinem Grußwort für die Ferdinand-Braun-Schule. Zugleich berichtete er auch über die wesentlichen Inhalte der Ausbildung und der Gesellenprüfung im Ausbildungsberuf Maurer. Für die Dachdeckerausbildung zeichnete Holger Jestädt den Prüfungsrahmen nach und für den Zimmererberuf sprach Helmhard Neuenhagen vom Verband Hessischer Zimmermeister.
Lob und Anerkennung erhielten die Ausbilder um Lehrbauhallenleiter Bernhard, die alle Prüflinge optimal auf den praktischen Part vorbereitet hatten.
Den Dank der Junghandwerker überbrachte Felix Schmitt.
Als Prüfungsbester bei den Zimmerern wurde Fridolin Goldbach aus dem Ausbildungsbetrieb Lauer, Ökologischer Holzbau in Flieden ausgezeichnet.

